St. Martin-Kirche Dorfmark

Kirchen/Klöster
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St-Martin-Kirche Dorfmark

In erhöhter Ortslage am Rande eines Parks von Dorfmark liegt die Kirche St. Martin. Der Platz, auf dem die heutige Kirche und die sie umgebenden Häuser stehen, hieß bis zum Jahre 1528 noch "Up den Thy", also "Auf dem Gerichts- oder Thingplatz" und weist damit auf die ursprüngliche Nutzung hin. So wird wird vermutet, dass die Dorfmarker Kirche bereits auf die erste Phase der Missionierung zurückgeht, da es gängige Missionspraxis war, Kirchen an die Stelle heidnischer Kult- oder Gerichtsstätten zu setzen. Die unmittelbare Nähe des Gotteshauses zum so genannten Forellenbach könnte...

In erhöhter Ortslage am Rande eines Parks von Dorfmark liegt die Kirche St. Martin. Der Platz, auf dem die heutige Kirche und die sie umgebenden Häuser stehen, hieß bis zum Jahre 1528 noch "Up den Thy", also "Auf dem Gerichts- oder Thingplatz" und weist damit auf die ursprüngliche Nutzung hin. So wird wird vermutet, dass die Dorfmarker Kirche bereits auf die erste Phase der Missionierung zurückgeht, da es gängige Missionspraxis war, Kirchen an die Stelle heidnischer Kult- oder Gerichtsstätten zu setzen. Die unmittelbare Nähe des Gotteshauses zum so genannten Forellenbach könnte auch darauf hindeuten, dass die Dorfmarker Kirche in alten Zeiten eine der frühen Taufkirchen war.

Die heutige Kirche präsentiert sich als ein schlichter rechteckiger Saalbau mit polygonalem Chorschluss aus verfugten, ursprünglich verputzten Feldsteinen. Er stammt laut einer Inschrift auf einer Sandsteintafel über dem Nordportal aus dem Jahre 1708. Ungewöhnlich ist ist die Ost-West Ausrichtung der Kirche.

Jünger als der Kirchenbau ist der hölzerne freistehende Glockenstuhl, der auf der Wetterfahne auf das Jahr 1751 datiert ist.

Regional ungewöhnlich ist die dreiteilige hölzerne Chorschranke, die das Kirchenschiff vom Altarraum trennt. Auf dem so genannten Triumphbalken steht ein Kreuz aus dem 17. Jahrhundert. Ein Blick auf Altar, Kanzel und Taufbecken im Chor zeigt deutlich, dass sie weitaus älter sind als die Kirche selbst. Von besonderer Qualität ist die Taufe der Kirche, die hier - einzig in der Region - nicht in Bronze, sondern in Messing gearbeitet ist.

Ein aufmerksamer Rundgang über den alten Kirchhof lässt den Besucher eine Reihe hier verbliebender, hochwertiger Grabkreuze, -stelen und -steine entdecken. Interessant in seiner Gestaltung ist das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges an der Nordwand der Kirche.

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Besichtigung (innen) April - September 9:30 Uhr - 16:00 Uhr

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