Westenholzer Wassermühle

Sehenswertes / Mühlen / Denkmäler
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Zwischen Moor, Wiese und Märchenwald

am Rande des urwüchsigen, von Quellen durchzogenen Waldes steht ein Kleinod mit mehr als 500-jähriger Geschichte. Die Westenholzer Wassermühle gehört heute zu den bekanntesten Wassermühlen im Heidekreis. Das ist dem Mahl- und Backtag zu verdanken, der in jedem Sommer auf dem Mühlenhof veranstaltet wird und viele hundert Besucher zur einsam gelegenen Wassermühle im Westenholzer Bruch lockt.

Auch Hermann Löns hat der Mühle und besonders dem Mühlenholz ein literarisches Denkmal gesetzt und es "Märchenwald" getauft. Löns, der in der Nähe der Mühle eine kleine Jagdhütte unterhielt, beschrieb die romantisch herbe Schönheit des bizarren Waldes, in dem viele Quellen entspringen, die den Mühlenteich speisen. Der Journalist und stadtmüde Schriftsteller schilderte Spuk und Geister, seltene Tiere und Pflanzen und das Spiel des Lichts durch die Zweige der Bäume. Historisch gesehen ist die Mühle rund 540 Jahre alt. Sie gehörte fest und nach wie vor zum Besitz des...

Auch Hermann Löns hat der Mühle und besonders dem Mühlenholz ein literarisches Denkmal gesetzt und es "Märchenwald" getauft. Löns, der in der Nähe der Mühle eine kleine Jagdhütte unterhielt, beschrieb die romantisch herbe Schönheit des bizarren Waldes, in dem viele Quellen entspringen, die den Mühlenteich speisen. Der Journalist und stadtmüde Schriftsteller schilderte Spuk und Geister, seltene Tiere und Pflanzen und das Spiel des Lichts durch die Zweige der Bäume.

Historisch gesehen ist die Mühle rund 540 Jahre alt. Sie gehörte fest und nach wie vor zum Besitz des Westenholzer Hofes Stöckmann-Clasen. Die Bewohner von 13 Dörfern aus der Umgebung fuhren nach Westenholz zum Mahlen. Bis 1964 blieb die Mühle im Betrieb, obwohl sich die harte Arbeit kaum noch lohnte. Das Mühleninnere war seit Jahren unverändert. Müller Pralle, dessen Familie seit 150 Jahren Pächter war, arbeitete dennoch weiter. Wie vermutlich schon immer, befand sich ein Mehl- und ein Schrotgang in der Mühle. Noch 1960 wurde das Holzwasserrad durch ein Eisenrad ersetzt, das Korn wurde durch einen französischen Naturstein gemahlen. Bis 1971 ruhte dann der Mühlenbetrieb völlig, erst in diesem Jahr wurde die Idee eines Mahl- und Backtages verwirklicht und der alte Müller Pralle setzte die Mahlsteine wieder in Betrieb. Auf dem Hof gibt es einen alten Lehmbackofen, in dem Brot nach altem Rezept gebacken wird. 1987/88 montierte man an der Mühle ein neues Wasserrad.

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