St. Johannes der Täufer Kirche zu Düshorn

Kirchen/Klöster / Sehenswertes
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01/05 - Düshorner Kirchturm

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02/05

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03/05 - Düshorner Kirche

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04/05

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05/05

Das Kirchspiel Düshorn wird 1021 erstmals urkundlich erwähnt. Auf einen umfassenden Umbau im Jahre 1720 geht das heutige Erscheinungsbild zurück. Der hölzerne Turm wurde 1827, drei Jahre nach einem verheerenden Brand, mit Sicherheitsabstand zur Kirche errichtet.

Besinnlicher Betrachtung wert sind in jedem Fall die auf dem alten Kirchhof aufgestellten alten Grabstelen, die aus der Zeit zwischen dem beginnenden 18. und dem ausgehenden 19. Jahrhundert stammen. In sehr eindrucksvoller, direkter Bild- und Textdarstellung wenden sich die zum Teil sehr...

Besinnlicher Betrachtung wert sind in jedem Fall die auf dem alten Kirchhof aufgestellten alten Grabstelen, die aus der Zeit zwischen dem beginnenden 18. und dem ausgehenden 19. Jahrhundert stammen. In sehr eindrucksvoller, direkter Bild- und Textdarstellung wenden sich die zum Teil sehr großformatigen Grabsteine an den Besucher und erzählen einnehmende Geschichten aus dem Leben und Sterben der auf ihnen jeweils dargestellten Dahingeschiedenen.
Ein besonders originelles Stück ist der hölzerne Taufengel, der vor dem Altar im Raum hängt und bei Bedarf an einer Kette heruntergelassen werden konnte. Er trägt vor seinem geflügelten Körper in den weit ausgestreckten Armen die kleine Taufschale. Der barocke Taufengel wurde bereits 1730 vom damaligen Oberförster Grütter gestiftet und ersetzte seitdem das frühere, im Dreißigjährigen Krieg zerstörte steinerne Taufbecken. An der Rückseite ist eine Grabtafel für den Förster Grütter angebracht.  
Ein wertvolles Ausstattungsstück ist die restaurierte Orgel des heute weithin bekannten Herzberger Orgelbauers Johann Andrea Engelhardt aus dem Jahre 1860, die einer erste Orgel von 1719 ablöste.
Gestalterisch wertvoll ist ebenfalls die alte Renaissance-Kanzel aus dem 16. Jahrhundert. Aus der Vorgängerkirche sind zwei zu einer Kreuzigungsgruppe gehörenden Figurengruppen als Teil eines ehemaligen Flügelaltars erhalten, die einer näheren Betrachtung wert sind. Es handelt sich um spätgotische Schnitzwerke in sehr ausdrucksstarker Gestaltung, die möglicherweise vom bekannten Bildschnitzer Brüggemann bzw. aus seiner Schule stammen.

Kontakt

Adresse

Düshorn Kirchstraße 4 29664 Walsrode / Düshorn Tel. +49 5161-5573 http://www.kirchenkreis-walsrode.de
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Öffnungszeiten

Die Kirche ist von Mai bis Mitte Oktober 9 - 16 Uhr geöffnet.

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